Sonntag, 26. Juli 2015

The Day the Crayons Quit

Eines Tages, als Duncan in der Schule seine Buntstifte aus der Schultasche nehmen will, findet er stattdessen ein Päckchen Briefe, geschrieben von seinen Buntstiften. Diese haben die Nase voll und möchten nicht mehr arbeiten, wenn sich nicht sofort etwas ändert.  

Während der blaue Stift, vom Füllen der vielen Ozeane, Wolken und Himmel völlig am Ende seiner Kräfte um seine Existenz fürchtet und der pfirsichfarbene Stift sich über sein fehlendes, abgepultes Kleid beschwert, geht es dem Grün eigentlich ganz gut: mit seiner Hilfe entstehen tolle Bäume, Krokodile und Dinosaurier. Wären da nur nicht Orange und Gelb. Diese beiden nämlich gehen ihm und den anderen Stiften kräftig auf den Wecker. Ständig streiten sie darüber, wer denn nun die richtige Farbe für die Sonne ist. 


Brief für Brief berichten die Buntstifte Duncan von ihren Sorgen. Findet dieser am Ende eine Lösung, um sie alle zufriedenzustellen? 

Welches Kind wird hier wohl nach der Lektüre nicht seine Buntstifte betrachten, sich fragend, ob sie glücklich sein würden mit ihren Aufgaben und ihrer Auslastung. 

Und auch die erwachsenen Leser erinnern sich an die Stifte ihrer Kindheit: an die kurzen Stummel der beliebten Farben, an riesengroße leuchtend blaue Ozeane, braune Pferde, Hunde und Häuser, immergrüne Wiesen und Bäume. 

Kaum vorstellbar, dieses Buch nicht ganz wunderbar zu finden, nicht bei jedem frechen Brief zu schmunzeln und mit den kleinen Absendern mitzufühlen. 
Leider ist das Buch bisher nicht ins Deutsche übersetzt worden.
Für alle, die von Oliver Jeffers und den sympathischen Stiften trotzdem nicht genug bekommen können, gibt es gute Nachrichten: im August erscheint der zweite Teil um die lebendigen Crayons: The Day the Crayons Came Home.


Verlag: Philomel Books 
Drew Daywalt
Illustration: Oliver Jeffers

Für alle Englisch sprechenden Kids von 3-7, die Spaß an lustigen, fantasievollen Geschichten haben.

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